Hängematten
Der Begriff "Hängematte" stammt von dem haitianischen Wort "hamáka" ab, mit dem die Einwohner in Haiti ihre Netze zum Schlafen bezeichnen. Im 16. Jahrhundert tauchen erstmalig die modifizierten Begriffe "Hamach" und "Hamaco" in der deutschen Sprache auf und werden bald zu dem Begriff "Hängematte" umgewandelt, da die Worte zu fremdartig klangen und die Beschreibung es eher trifft. Hängematten und Hängestühle haben sich inzwischen weltweit durchgesetzt und dienen als gemütliche Liege- und Sitzgelegenheit für drinnen und draußen. Der Vorteil dieser Produkte ist, dass sie bei Bedarf platzsparend verstaut werden können, im Gegenteil zu anderen raumgreifenden Gartenmöbel, wie einer Sonnenliege.
Es gibt Netzhängematten und Tuchhängematten, wahlweise mit oder ohne Spreizstab. Hängematten mit einem netzartigen Gewebe stammen ursprünglich aus Südamerika und gehören zu den bequemsten Liegemöglichkeiten. Sie können mit einem sehr großem Gewicht belastet werden, da die Struktur in der Webform hohen Belastungen stand hält. Es gibt verschiedene Qualitätsabstufungen bei Netzhängematten, die an den Fäden und deren Gefüge erkennbar sind. Tuchhängematten sind vornehmlich in Nord- und Südamerika verbreitet, bestehen aus Baumwolle und werden mit Hilfe eingestanzter Metallösen oder angenähten Schlaufen befestigt. Die Tragkraft ist etwas geringer, als bei den Netzhängematten, dafür passt sich die Form jedoch angenehmer und einfacher der Körperlage an. Wahlweise kann man diese beiden Modelle auch mit einem Spreizstab erwerben. Der Vorteil hierbei ist, dass das Netz oder das Tuch nicht erst in Form gebracht werden muss, bevor man sich hineinlegen oder -setzen kann. Allerdings ist diese Hängematte auch weniger biegsam und beweglich und die Stellung sollte behutsam verändert werden, da man sonst sehr leicht herausfallen kann. Hängestühle und -matten sind seit Generationen komfortable Ruhemöbel, die zum Entspannen und Ausruhen einladen.

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