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Carrom

Ein im asiatischen Raum weit verbreitetes Brettspiel ist das Carrom. Die Spielfläche besteht aus furniertem Holz mit einer Grundfläche von 74 mal 74 cm. Die vier Ecken sind mit je einem Loch versehen. Begrenzt wird das Spielfeld von einer Bande aus Hartholz.

Die Spielsteine aus Holz oder Kunststoff sind schwarz und weiß, jeweils neun an der Zahl. Dazu kommt ein Roter der den Namen Queen trägt. Zu Beginn werden alle diese Steine einer bestimmten Anordnung folgend rund um den roten Spielstein platziert. Dann wird ähnlich wie beim Billard mit einem 12-15 Gramm schweren Striker, dem Schlussstein, auf die andern Steine gezielt. Ziel des Spieles ist es, die Spielsteine der eigenen Farbe in den Löchern zu versenken. Der rote Stein, die Queen, darf erst dann angespielt und versenkt werden, wenn bereits mindestens ein Stein der eigenen Farbe im Ziel gelandet ist. Spätestens beim nächsten Schuss muss ein weiterer Stein das Loch treffen, ansonsten wird die Queen wieder in die Mitte des Spielbrettes gelegt.

Derjenige Spieler, der zuerst alle seine Steine vom Spielfeld abgeräumt hat, ist der Sieger. Er erhält so viele Punkte, wie der Unterlegene Steine auf dem Brett hat. Die Queen schlägt nochmals mit drei Punkten zu Buche. Ab 22 Punkten jedoch wird sie nicht mehr auf den Spielstand angerechnet. Nach acht Stößen bzw. Boards oder nach Erreichen von 25 Punkten ist ein Spiel vorbei.

Außer der zum Billard, wird dem Carrom auch eine Verwandtschaft mit dem Shuffleboard nachgesagt. Während das Carrom-Spiel seit der Kolonialisierung in Ländern wie Indien, Pakistan und Sri Lanka überall sehr weit verbreitet ist, wurde es in Europa und in Nordamerika erst in den 80er Jahren bekannt. Seither hat es einen Siegeszug weltweiten Siegeszug hinter sich. Auch in den Deutschland werden regelmäßig Offene Deutsche Meisterschaften ausgetragen.